Fujifilm hat meine Kamerawünsche erfüllt

Die muss ich haben: http://dpreview.com/news/1009/10091910fujifilmx100.asp

Guter Journalismus I

Schon etwa ein Jahr alt, trotzdem gut (vielleicht ein bißchen polemisch): http://www.youtube.com/watch?v=DadSCvVdKNE.

Frau Christina Köhler (nach ca. 5:29 Minuten) ist übrigens unsere neue Familienministerin.

Inhalt, Form und Herbst

In der aktuellen ZEIT steht ein schmerzhafter Artikel über den deutschen Blätterwald. Es scheint als habe jemand große Mengen „Agent Orange“ über ihm ausgekippt. Zusammen mit dem anderen Beitrag aus den vorigen Wochen, daß Deutschland das Lesen verlerne, könnte schon eine gewisse Zukunftsangst entstehen.

Andererseits gibt es Bäume die ihrer Entlaubung trotzen. Welche das sind? (Eigentlich wollte ich hier auf den Artikel verlinken, konnte ihn aber nicht auf Zeit.de finden; daher schnell: „Münchner Merkur, Brand eins, Cicero, Wall Street Journal). Mein Favorit ist „Brand eins“. Das Magazin hat fast keine Anzeigen (oder gar keine, ich habe meine letzten Ausgaben verschenkt, die wirft man nicht weg, und kann gerade nicht nachsehen) für 7 Euro 60 die Ausgabe.

Es gibt also gut recherchierte Inhalte, spannende Themen, andere Perspektiven. Was es nicht gibt, sind bequeme Möglichkeiten die gleichen Text ohne Papier zu konsumieren. Es gibt die Technik, Text in gleichwertig zum Druck auf Papier auf einen Bildschirm anzuzeigen. Ich wäre gern bereit eine Tageszeitung zu abonnieren, allerdings nicht um jede Woche ein Kilo Altpapier zu generieren. Vielleicht möchte ich auch nur ein, zwei Artikel der Ausgabe lesen. Dann 2 Euro dafür zu zahlen ist zu viel. Wie wäre es mit einer kumulativen Preisgestaltung? Ein Artikel kosten 50 Cent, ab dem vierten Artikel habe ich Zugriff auf die ganze Ausgabe, ab der x. Ausgabe habe ich automatisch ein Halb- oder Ganzjahresabo.

Hat jemand Lust eine Zeitung zu gründen? So richtig guten, investigativen, unabhängigen Journalismus machen und dabei die neuen Medien (was ein schreckliches Schlagwort) als Freund und Chance sehen. Ach wär das schön… … ist doch so schön im eigenen Idealismus zu schwelgen ;)

Eins noch: Warum taucht bei keiner der guten Geschichten des Journalismus, der dahinterstehende Aufwand auf, so daß der Leser/Hörer/Zuschauer den Wert einschätzen kann.

„Dieser Artikel beschäftigte zwei Journalisten, einen Fotografen für 48 Stunden. Nach fünf Flugreisen und insgesamt 203 E-Mails konnte dieser Beitrag erscheinen. Kostenpunkt ungefähr 12000 Euro – Preis des Magazins/Zeitschrift/etc. 2,50 Euro,“

Nach so einem Beitrag erscheint der Kaufpreis in einen anderen Licht, geradezu als Schnäppchen.

Ansonsten ein schönes Wochenende!

Hunderttausend Mark

Begrüßen wir unseren neuen höchstkompetenten Finanzminister …

… so langsam bekomme ich Angst um Deutschland.

Skylineblick

Balkonblick

Balkonblick

Es gibt die ersten Fotos meiner neuen Wohnung (noch mit der Einrichtung der Vormieter) mit einem netten Blick auf die Frankfurter Hochhäuser.

Freiheit statt Angst?

Ein der Polizei wohlwollend gestimmter und kooperativer Bürger wird verhaftet weil er eine Kombi-Zange dabei hat.
Die Polizei hält ihn 7 Stunden fest. Er wird vom Landeskriminalamt “erkennungsdienstlich” behandelt. Das heißt seine Fotos und Fingerabdrücke sind in den Datenbanken der Polizei gspeichert.
Was ihm vorgeworfen wird, wurde ihm bisher nicht mitgeteilt.
Den ganzen Bericht gibt es hier.

Schlechte Laune & Freunde und Helfer

Es gibt Dinge die einen schlagartig die gute Laune am Sonntag verderben können und sich wie ein Schlag in den Magen fühlen. Gestern kamen ca. 10-15000 Menschen in Berlin zusammen um für Freiheit im allgemeinen und ihrer Bürgerrechte (Motto: “Freiheit statt Angst“) im speziellen auf der Straße ihre Stimme zu erheben.

Am Rande spielte sich folgendes ab (Generell Vorsicht bei gewissen Teilen der Berlinger Polizei – sie wird hier ihrem schlechten Ruf gerecht):

Hintergründe dazu und das Video in voller Auflösung gibt es in “Fefes blog

Update 23:26: So sah die Vorgeschichte aus:

Lose Steine, Hubschrauber und Schweizer Hilfsbereitschaft

Einige habe es von mir gehört, andere als Hörensagen: Ich hatte auf unseren letzten Ausflug in die Schweizer Alpen einen Unfall. Ein größerer Stein kam ins Rutschen, genau dann als ich unter ihm stand. Dank Helm und Sonnenbrille trug ich nur eine etwas größere Platzwunde am Kopf und diverse Schürfstellen davon. Nach dem ersten Schock konnte ich so mit der Hilfe meines Bergkamerads bis zur Hütte absteigen.

Hier nochmal ein Danke aus tiefsten Herzen an meine Helfer, die mich notverarztet, beruhigt, mir beigestanden und die Nacht nach dem Spital organisiert haben.

Die Platzwunde am Kopf musste genäht werden. Unsere Hütte liegt auf 2700m Höhe – da blieb nur ein Flug in nächste Spital. Als Alpenvereinsmitglied trägt die Unfallversicherung die Bergungskosten. Im Krankenhaus reicht die “Europäische Krankenversicherungskarte” zur Abrechnung. Der Papierkram war wesentlich unkomplizierte als erwartet.

Die Ärztin nahm sich viel Zeit und vollbrachte eine “Meisterleistung” beim Nähen (O-ton des beeindruckten fädenziehenden Arztes). Als ich aus dem Krankhaus entlassen wurde, war es bereits kurz vor 22 Uhr. Keine Chance gleich wieder auf die Hütte zu steigen. Der Hüttenwirt der “Sidelenhütte” rief daher kurzerhand seine Frau an, die mich vom Spital abholte. Die Nacht verbrachte ich im Haus der Hüttenpächter, wo ich wie ein Sohn aufgenommen wurde.

Mehr Fotos des Hubschraubertransports gibt es beim Klick auf das Foto unten.

Augusta A109 K2

Augusta A109 K2

Dank an Stefan für die Fotos.

Urlaubsfotos aus der Schweiz

gibt es hier. Generell werden meine Fotos unter ojsch.de/photos zu erreichen sein.

Das Wetter wurde zum Glück besser

Das Wetter wurde zum Glück besser

Seite wieder online

Nach meinem Urlaub ist das meiste wieder Online.


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